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4 Tage für die Ewigkeit

So kam es denn wie es musste,

wir saßen fast 4 Tage in der Bahn, bzw. hatten wir die ersten 2. Nächten noch ein mega komfortables Schlafabteil,

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was uns sowas von erholt in Xi´an ankommen ließ, das wir dort die ganze Stadt in 5 Stunden erkunden konnten. Es war aber schon mal was, eine Stadt mit so ner Art altem Kern, Stadtmauer, historischen Gebäuden, innerstädtischen Tempeln, die nicht zerstört wurden...

Nach diesem kulturell hochwertigen Teil der Reise sollte es nun nach Linfen gehen, der vermeintlich dreckigsten Stadt der Welt. Wir dachten eigentlich, das wir ca. die einzigen wären, die da hinwollen. Stimmte aber nicht ganz. Wanderarbeiter in Scharen, immerhin gibt es ja auch napp 200 Mio. davon, irgendwo müssen die ja sein. Und warum nicht auf dem Weg in die Industrie- und Kohlehochburg Zentral-Chinas, mitten in der schönen Shaanxi Provinz mit zwei a.

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Und da wir eben nicht allein unterwegs waren, hatten wir auf unseren Sitzplätzen reichlich Gesellschaft... Und das die ganze Fahrt, viel mehr Tickets verkauft als PLätze im Zug, trotz Nichtraucherschildern natürlich gequalme ohne Ende, Geschnatter die ganze Nacht, auf drei Sitzplätzen 4 Leute, auch da wo wir gerne gesessen hätten... aber nach knapp 8h waren wir ja dann auch schon in Linfen.

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Dort war alles leider gar nicht so dreckig wie erwartet, es war aber sehr chinesisch modern, schrill, betoniert, laut, auch staubig, ja, auch konnte man erahnen, das der Himmel gerne blau wäre, würde sich dieser komische Dunst-Staub-Drecksschleier nicht so kompakt den ganzen Tag halten... Nun gut, es wurde also optimistisch ein Ticket für die Fahrt nach Beijing am Abend erworben. "ist ja n Provinznest heir, da wird schon keiner nach Beijing wollen, wir ergo n Schlafplatz für die 18h bekommen... Pustekuchen, die Zeit musste auch auf einem Platz ohne verstellbare Rückenlehne, dafür aber mit vielen netten Nachbarn gesessen werden.

Linfen war dann aber doch noch toll! Wir haben in einem noch nicht eröffneten Stadtpark zu schlafen versucht, was aufgrund zahlreicher Insekten nicht möglich war, in einem typischen neuen und hyper modernen Einkaufzentrum konnte bei McDonalds Kaffee getrunken und gechillt werden, und schlussendlich ahben wir nach zahlreichen Busfahrten mit irgendwelchen Buslinien quer durch die Stadt auch den Weg aus der Stadt gefunden... Und von dort aus mit einem Mopedrikschamobil den Weg aufs Land, in die dreckschleudernden Produktionshochburgen gefunden. Wir waren am Ziel! Endlich. Umweltverschmutzung, vor allem eben Luftverpestung, Ausstoß von Co2 und anderen Klimaschädlichen Gasen sehr ersichtlich, Kloaken voll mit öligem, stinkendem Brei, Staub in allen Poren, zwischen jedem Bart- und Kopfhaar...

Mission accomplished! Ab nach Beijing, kann ja nicht mehr schlimmer werden... denkste.

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15.9.09 12:02


Overnightbus, or being happy when night is over in the bus (Teil II)

Unsere Rückreise nach Kunming wurde dann noch lustiger!

Nach 10h im Bus den Nu weiter nach Süden kamen wir im wunderschönen, hochmodernen Liuku an, von wo aus wir eine erneut wundervolle Nacht im sleeper Bus gebucht haben. Diesmal war es aber noch viel besser! letzte Reihe, unten. Platz nach oben ca 40cm, platz zur Seite auch. Allerdings nur, wenn wie vorgesehen 5 Leute dort leigen, und nicht wie es kam, 6... China eben.

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Auf dem Weg raus aus der Ecke wurden wir dann nochmal hops genommen, Reisepässe etc (nur von uns) geprüft, wir hatten dann doch noch mal etwas bammel, das die uns die heimliche Tour nach Tibetanien ankreiden, diese irgendwie doch mitbekommen haben und uns dann einsperren. Easy...

15.9.09 12:13





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