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Boring!

Uns wird langweilig, wir sind langsam frustriert, haben keinen Bock mehr, sind nicht gut genug vorbereitet, wissen nicht was wie...

Scheiße. Völlige Verkopfung! Konzeptionelle Verwirrung und methodische Schwammigkeit. Aber diese Zustände sind wohl in solch einer Situation halbwegs normal, so oft hat man ja auch noch keine Diplomarbeit geschrieben bzw. Forschungsprojekte konzipiert...

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Zum Glück gehts Sonntag endlich los, ab nach Weixi, von da aus in die Dörfer (die Karte gab´s ja schonmal früher...). Was sind wir froh, nicht mehr in der chinesichen Großstadt abhängen zu müssen, die Sinne von Durchzug mal wieder auf Aufnahme zu stellen, sich dem 'Forschungsgegenstand' nähern zu können, im gemütlichen Dorf sein zu können, die Ideen die wir haben endlich mal umzusetzen! Frische Luft zu atmen, Baijou zu trinken, Gan Beis auf die friends from far away rauszuhauen, durch die Natur, oder Kultur, egal, jedenfalls Landschaft laufen zu dürfen

3.6.09 12:21


Streetlife

Die Chinesische Großstadt an sich:

Sie ist groß, besteht meistens zu 99,3869% aus Beton der zu erheblichen Anteilen mit Neonreklamen verkleidet ist, die Luft wird gefüllt mit Abgasen allerlei Couleur (u.a. Dieselruß in Schwaden, die einen nicht mehr durchblicken lassen, Stinketofugeruch, chemischen Düften á la Verdünner oder Lack), es wird aus annähernd jedem Geschäfft Beschallung aufgefahren, die bis an den Anschlag aufgedreht und damit extrem verzerrt, nicht mehr verständlich und einfach Ohrenbetäubend ist. Auf den Straßen finden sich Autos, Roller, Räder, Karren, Menschen. In Massen! Trainieren von Slalomtechniken wird daher vor jedem China Besuch genaus dringend empfohlen wie spontanes zur Seite springen um nicht von irgendeinem wilden Fahrer überrollt zu werden, drängeln, rempeln, schubsen! Bei allem trotzdem immer halbwegs cool bleiben, sich bloß nicht aufregen, Gelassenheit austrahlen. Nervöse, hektische Europäer werden nicht ernster genommen! Daher der erwähnte Durchzug, das Gleichschalten im Kopf, Ignorieren von Einflüssen bei gleichzeitiger, lebenswichtiger Sinnesaktivität...

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Die ersten Tage und Wochen der Erheiterung, Belustigung, des Interesses für das Neue sind, wie man merkt langsam für Kunming beendet! Beschäftigungsmöglichkeiten hier auch äußerst begrenzt, man kann nicht mal eben aus der Stadt fahren, wandern gehen oder so.Es gibt nur die üblichen Touriziele, die man ansteuern kann, kosten viel Geld, sind mit massig Leuten voll, sodass man darauf gerne verzichtet. Kletterhalle ist auch nicht zu finden, obwohl sie da sein soll, wo wir sie gesucht haben. Freizeit wird hier mit Shopping verbracht, was die Zeit um Feierabend nicht wirklich entspannter macht, Sonntags außerhalb des Hostels, irgendwo zwischen Geschäften (hier gibt es überall Geschäfte!) unerträglich werden lässt...

Ja, und Regenzeit ist nun hier auch noch...spricht, es regnet ca. jeden Tag, mal den ganzen, mal nur kurz mit eingeschaltetem Sonnenschein...

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3.6.09 13:01


Die guten Seiten des Lebens!

Man soll ja nicht nur maulen!

Es gibt auch nach wie vor viel Erheiterndes! Das soll auch nicht zu kurz kommen hier!

Man freut sich zwar, wenn´s mal n Baguette gibt, noch mehr freut man sich aber zB, wenn ein lustiger chinesicher Koch einem in einer oft recht ranzigen Bude über dem Feuer irgendwas herrliches zaubert! Und das erleben wir auch immer wieder mit Wonne, auch mit oder in Fett, Chilli und Sechuanpfeffer, Knoblauch, all dem anderen guten Zeug... mit Reis, Nudeln, oder gegrillt, gedünstet oder gekocht, viel zu viele Varianten, als das man sie alle testen könnte....

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3.6.09 13:16


"Schneeberg des weißen Pferdes" voraus!

So, kann losgehen hier!

Unser werter Herr 'Praktikant' Ferdi ist seit gestern da und ist ganz wild drauf, auf Yakdung Kaffee für seine Chefs zu kochen. 

Wir sind mittlerweile soweit, das wir halbwegs wissen, was wir wann wie machen wollen..

Unsere Fragebögen sind übersetzt, Han Xi weiß nun auch endlich, wie wir arbeiten wollen und hat das sogar vielleicht verstanden.

Nur die konkrete Planung des Feldaufenthaltes ist noch überhaupt nicht klar. Die Genehmigung von Regierungsseiten ist "überhaupt kein Problem", wird aber erst so wirklich Montag früh mit den Beamten in der Townshipregierung geklärt... Kontakte zu Village Authorities, die uns erste Ansprechpartner sein werden und die uns Übernachtungen bei den Locals vermitteln (hoffentlich) werden dann auch erst geknüpft, wenn wir bei denen vor der Tür stehen...Evtl gehen wir da etwas zu deutsch, zu planungsfixiert und organisationsversessen ran, aber die Erklärung "if we would call them to early, they would be to busy to care about our stuff" geht nur schwer rein!

Im Grunde egal, wird schon laufen. Sonntag 9h hier Abfahrt. Dann wirds wohl einen Monat keine News hier von uns geben, Internet in den Dörfern würde uns wohl zu hart schocken. Aber dann Anfang Juli heiße Research Storys,

Ahoi! 

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6.6.09 04:49





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