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Das Land südlich der Wolken und wie, ihr ward nicht an der Chinesischen Mauer?

Yunnan,

poetisch wie die Chinesen sind oder waren, vielleicht hoffentlich mal irgendwann wieder sein werden, "das Land südlich der Wolken"!

Immer noch fast so groß wie die werte BRD, halb so viele Einwohner (ich dachte China ist so überbevölkert?), im Norden die Hengduan Shan Mountains, der südöstlichste Himalaya-Ausläufer, im Süden tropischer Regenwald als Eingangstor nach Südostasien... die Hälfte aller (staatlich anerkannter) ethnischen Minderheiten in China, ein Hotspot weltweiter Artenvielfalt, im Spannungsfeld vielerlei unterschiedlicher Interessenlagen.

Und wir mittendrin.

 

 

 

Der weitere Plan folgt, aber grob. 

1. Woche Zhongdian zwecks Tagung 

2.-3. Woche Kunming Experteninterviews

Dann wer weiß wie lange in den drei Dörfern Feldforschung betreiben...

Danach nochmal mit unseren Jungs in Kunming schnacken, Workshoppen und von da aus mit der Bahn nach Beijing, wenn das zeitlich aufgeht. Von da am 8. August oder so zurück....

 

9.5.09 12:41


HongKong und Warten auf Tillung

HongKong SAR, Stadt der vertikalen, Stadt mit mindestens einer Dimension zu viel! Hier steigt man so leicht nicht durch, was bei uns schön übersichtlich nebeneinander liegt, stapelt sich hier auch gerne mal über und über sich selbst, schiebt sich ineinander, verhindert Durchblick.

Da Flo sich den Style vor zwei Jahren schon gegeben hat, wartet er hier nur auf Tille Pille. Der wollte als Sohn schäbischer Häuslebauer (nene, echte Architekten) mal sehen, ob die ihren Beton auch mit so schönen Erkern vershen wie man es aus dem heimischen kennt. Außerdem studiert und baldiger Praktikant Ferdi ja gerade noch hier, es gab also sicher diverse Geschäftsessen...

Die Servicemetropole Falankefu, in Europa auch als Frankfurt bekannt, konnte schonmal erste Eindrücke auf das Land der (un)begrenzten Möglichkeiten gegeben. Doppelter Whiskey um kurz vor 12h für umme, "So wie sie aussehen sind sie eh nicht der Pilot, eher der Lebemann der den Flug durchschlafen will!" Wo der gute Mann sicher recht hatte und was ich dann auch fast getan habe. Der akkuulierte Schlafmangel der letzten 10 Tage hat sich also ausgezahlt.

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Kein Jetlag, top fit hier um 7.30h zum Frühstück angekommen, da kann die Arbeit direkt aufgenommen werden.

Ni hau Zhong Guo!

 

14.5.09 03:31


"you´re my Heart, you´re my Soul" im Land der Gegensätze

Und Tille kam doch. Zum Glück, denn den Laden hier macht man alleine nicht so einfach mit! Das Land der derben Gegensätze lässt grüßen. Alt und Neu, Hübsch und Hässlich, Modern vs. Traditionell, ach wie viele herrliche Wort- und Bildpaare dieser Art lassen sich hier finden? (Auch als China Effekt bezeichnetes Phänomen: Man erkennt nix wieder, da sich die Städte so schnell aus sich selbst heraus erneuern, Lieblingrestaurant nicht mehr da sind (der gute Muslim in der Nähe des Hump ist zB weg)  und niemand mit dem Tempo des Wandels mithalten kann).

 

Noch im Flieger sitzend wird man nach seinen Grippesymptomen gefragt, danach mit ner Laserpistole auf die Körpertemperatur geprüft. Alle verhalten sich ruhig, finden das ganz normal. Es tragen ja eh fast alle immer n Mundschutz, überall. Nun gut, kurz drauf im Restaurant stochert man eben doch zu zehnt in einem Topf herum weils so mehr Spaß macht. Viren, Bakterien, Tröpfchenübertragung... Nene, man trinkt grünen Tee, raucht Kippen und bleibt deswegen gesund. Prost.

Soweit sind wir auch noch gesund, es hat sich bslang keiner bei uns gemeldet zwecks Quarantäne Bedarf oder so. Stattdessen konnen wir beschwingt versuchen altbekanntes wiederzufinden. Nicht zu letzt mit der neuen Heimstätte dem Cloudland Youth Hostel ist uns das zum Glück gelungen, mit einigen Stores auch. Neu allerdings ist für uns die Situation mit eigenem chinesischem Handy, was wir mit viel hin und her dann doch irgendwie bekommen haben. Nummer auf Anfrage. Danach gab´s noch neue Kopfhörer für Till, zum Test beim Streetstore gab es Dieter und Thomas aus vollsten Tönen, You´re my Heart, you´re my Soul und Modern Talking ist hier so allgegenwärtig wie der ständige Duft nach stinke Tofu, gegrillten Schweinefüßen oder der Sound rotzenden Mädels!

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15.5.09 14:37


Scientifics

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Erstes Meeting mit YYP war ziemlich gut. Mehr dazu gibts für die relevanten Personen sobald das Protokoll da ist, nur so viel, unser approach ist "pioneer work in China"!

Han Xi (Prof. Yang Yongpings (im weiteren YYP) Sekretärin, unsere Dolmetscherin) spricht auch in der Realität ganz gut Englisch, ist nur etwas schüchtern, das kriegen wir aber auch noch raus!

Er war auch noch nie in Bazhu, einem unserer 3 Dörfer, evtl haben wir das Glück und er kommt mit uns zusammen dorthin...

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17.5.09 04:39


Die 10.000 Meilen Flieger kriegen uns nicht dran!

Bis der erste von den Rollerfahrern uns erwischen wird, vergeht viel Zeit, wenn die alle so unterwegs sind. Und viele sind so unterwegs!

Zwar pennen die Jungs gnaz gerne mal, aber wie das Straßenbild, voll, laut, unübersichtlich und hektisch ansonsten aussieht, kann isch jeder sicher vorstellen. Die ein oder anderen Ausweichmanöver hatte man schon als Fußgänger zu erleben, im Taxi wurde einem auch schon mal wieder ganz anders zumute. Unkontollierte Ausweichmanöver sind bekanntermaßen an der Tagesordnung, ebenso wie ständiges Hupen und auf der falschen Straßenseite mit vollgas fahren. Egal wenn da jemand entgegen kommt...

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17.5.09 04:49


Auf dem Bazar ethnischer Minderheiten

Leute Leute,

 

nu sind wir da, wor wie nie so wirklich sein wollten, was eben aber auch dazu gehört, zum chinesichen Binnentourismus der immerhin mehr als 90% des gesamten Touriausmaßen hier einnimt. Was jahrzehntelang bekämpft und vernichtet, alles Alte verdrängt, Traditionelle als rückständig erachtet wurde, nun wiederbelebt, restauriert, neu erfunden oder gebaut, mit alten Fassaden bekleidet und vermarktet.

So ist es hier gerade in Zhongdian, was seit dem Gewinn der Ausschreibung für das beste Touriproducingconcept heute nach James Hiltons (lost Horizon) Shangri-La schimpft, war bis vor 10 Jahren ein verschlafenes Nest im hiesigen, Yak und Yak.Cow-Hybrid beweideten Hochtal des Hengduan Shan. Man merkt die Provinz vor allem noch an den sehr typischen Örtlichkeiten (Fotos folgen) genauso wie an dem Wireless Lan Anschluss hier im Hostel (die "Milestone" Bude).

Unser very international Workshop zu nachhaltigem Landmanagement im asiatischen hochgebirgs Raum begann also gestern mit einer 8stündigen Busfahrt, vor dessen Antritt es in Kunming in dieses fröhliche Restaurant ging. Tanz und Gesangseinlagen der lokalen ethnischen Minderheiten, die mindestens so echt waren wie die sie darstellenden Han...

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17.5.09 18:18


Workshopping und in-shop working

"As you know, Nepal is in the mountains. And in mountains, slopes are steep. So thats why we have landslides!"

Ganz so Hobby ist der Workshop zum Glück nicht!

Aber es ist schon sehr herrlich mit was man für Leuten interagiert, alle Himalayastaaten vertreten, viel aus einem direkten Naturschutzbezogenen Anwendungskontext. Möglichkeiten für Interviews, Diskussionen, Anregungen. Lecker Mittagessen, zu viel von allem, chinesische Gastfreundschaft zum Abwinken. Wir werden sicher rund und kugelig zu Hause ankommen, wenn wir nicht bald ins Feld gehen, laufen, arbeiten, Fett verbrennen. Derweil sitzen wir auch gern spät da, arbeiten an Leitfragen, Fragebögen, trinken hin und wieder auch píjoù oder baijoù...

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19.5.09 16:26


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